Duotone_Kites_Neo_2019

Kites

Now by Duotone

WIR VERBRINGEN SEHR VIEL ZEIT MIT DEM TESTEN UND OPTIMIEREN UNSERER KITES. WIR BRINGEN JEDEN KITE AN DEN PUNKT, WO ER SO GUT WIE JEDEN BENUTZER ZUFRIEDENSTELLT.

Duotone Kites

Jeder Kite ist unterschiedlich. Schon kleine Änderungen am Profil eines Kites verändern seine Flugeigenschaften enorm. Daher gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Kitemodellen. Damit man genau den Kite auswählt, der am besten zum eigenen Fahrstil passt, sind einige Dinge zu beachten:

Was ist dein Einsatzbereich?

Freestyle

Freestyle Kites werden meist für unhooked Sprünge oder hooked Kiteloops verwendet.

Unhooked bedeutet, dass man vor dem Sprung den Chickenloop aus dem Trapez aushakt und ohne Kiteunterstützung, sondern nur durch ankanten des Boards abspringt. Unhooked Sprünge kommen meist aus dem Wakeboarden und sind z.B. Handlepasse, meist kombiniert mit mehreren Rotationen. Für Unhooked Tricks muss der Kite einen guten Pop und Slack haben.

Pop

Der Pop ist der Absprung ohne den Kite nach oben zu lenken. Freestyle Kites katapultieren den Fahrer regelrecht aus dem Wasser, sobald man mit dem Board ankantet.

Slack

Bei Unhooked Sprüngen ist es wichtig, dass der Kite während der Sprungphase bzw. sobald der Fahrer abgesprungen ist, nicht mehr zu stark zieht. Das ist wichtig, damit der Fahrer zum Beispiel die Bar hinter seinem Rücken übergeben kann. Das Nachlassen des Drucks ist der so genannte Slack.

Kiteloops

Kiteloops sind Sprünge, die meist bei sehr starkem Wind und mit kleinen Kites ausgeführt werden. Hierbei wird der Kite nach dem Absprung in einer kreisförmigen Bewegung vor dem Fahrer gelenkt. Dies führt dazu, dass man in der Luft noch einmal extrem Beschleunigt und so weite Strecken Downwind fliegt. Damit man nach dem Loop den Kite wieder rechtzeitig über sich steuern kann, damit der Kite die Landung abfängt, ist es wichtig, dass der Kite sehr schnell dreht und schnell auf Lenkimpulse reagiert.

Freestyle Kites sind meistens C-Shape Kites.

Unsere Freestyle Kites:

Freeride

Freeride Kites sind für Fahrer, die ausschließlich hooked-in Sprünge machen, also „Boosten“ oder „Oldschool“ Tricks machen. Zusätzlich eignen sich Freeride Kites gut für Fahrer, die nur ein bisschen cruisen wollen und hin und wieder ein Manöver fahren oder ein paar Sprünge probieren.

Freeride Kites haben folgende Eigenschaften:

Hangtime

Kites mit einer großen Hangtime helfen dem Fahrer bei Sprüngen sehr lange in der Luft zu bleiben. Dadurch hat man mehr Zeit um seine Tricks wie Rotationen oder Board-offs zu beenden.

Windrange

Die Windrange gibt an, bei welcher Windstärke der Kite minimal und maximal geflogen werden kann. Dadurch, dass sich Freeride Kites sehr gut depowern lassen, haben sie eine große Windrange. Das bedeutet, dass man eine Kitegröße sowohl bei wenig Wind (low end) als auch bei viel Wind (top end) fliegen kann.

Upwind performance

Da man bei hooked-in Sprüngen meist eine große Strecke downwind zurücklegt, ist es wichtig, dass man schnell wieder upwind fahren kann. Mit Freeride Kites kann man einen steileren Winkel zum Wind fahren als zum Beispiel mit Freestyle Kites.

Foil

Hiermit sind keine Foil-kites gemeint, sondern „inflatable-leading-edge-Kites“ (ILE Kites), also aufblasbare Kites, welche in Kombination mit einem Foil benutzt werden können.

Flying ability in light wind

Da diese Kites meist bei sehr wenig Wind benutzt werden, ist es wichtig, dass sie auch bei diesen Bedingungen noch stabil und kontrolliert fliegen können (low end). Zudem ist es wichtig, dass sie einfach zu relaunchen sind, da dies bei wenig Wind sehr viel schwieriger wird.

Wave

Wave Kites werden in Kombination mit Surfboards verwendet um Wellen zu surfen. Hierzu sind einige sehr spezielle Eigenschaften notwendig:

Drift

Wenn man Wellen mit einem Kite surft, kann es sein, dass man sich sehr schnell Downwind bewegt. Bei einem normalen Kite könnte es passieren, dass man den Kite unterfährt, wodurch der Kite „stallen“ würde – sprich drucklos vom Himmel fällt. Wave-Kites wurden speziell so konstruiert, dass sie bei solchen Manövern mitdrivten bzw. mitfliegen ohne zu stallen.

Turning depowered

Beim Wavekiten will man nicht immer, dass der Kite den Fahrer stark zieht, weshalb der Kite oft gedepowered wird. Zudem fährt man viele Turns (Top Turn, Bottom Turn). Bei solchen Manövern muss der Kite schnell reagieren und schnell drehen. Wave Kites sind in der Lage, selbst wenn sie komplett gedepowered sind, schnell und reaktiv zu drehen.

Entry

Anfänger haben ganz besondere Ansprüche an ihr Equipment. Sie brauchen einen Kite, der sehr fehlerverzeihend ist und auch noch zweckdienlich ist, wenn der Fahrer Fortschritte macht. Idealerweise unterstützt solch ein Kite den Fahrer von den ersten Fahrversuchen bis hin zu den ersten Sprüngen. Dazu sind folgende Eigenschaften wichtig:

Easy relaunch

Gerade Anfängern, die noch nicht so sehr mit der KiteSteuerung vertraut sind, passiert es oftmals, dass sie den Kite versehentlich ins Wasser crashen. Um dann schnell weiterüben zu können und auch nicht zu weit vom Board wegzudrivten, ist es wichtig, dass man den Kite sehr schnell und einfach relaunchen kann – sprich, dass der Kite wieder schnell und einfach aus dem Wasser gestartet werden kann.

Stability in Air

Unerfahrene Fahrer schenken ihrem Kite während der Fahrt nicht immer ihre volle Aufmerksamkeit, sondern konzentrieren sich zum Beispiel auf ihr Board oder auf die nächste Welle, über die sie fahren müssen. Hierbei kann es zu Lenkfehlern oder eher ungewöhnlichen Manövern kommen. Deshalb ist es wichtig, dass der Kite stabil in der Luft fliegt, ohne direkt zu stallen und zu crashen.

Welche Größe soll mein Kite haben?

Diese Frage kann man nicht generell beantworten. Schwerere Fahrer benötigen größere Kites als leichtere Fahrer; wenn man ein großes Board hat benötigt man einen kleineren Kite als wenn man ein kleines Board hat. Zudem fahren manche Kiter gerne stark angepowert, um möglichst hoch zu springen; andere Kitet wollen einfach nur cruisen oder in den Wellen spielen und wollen deshalb nicht so viel Zug in ihrem Kite.

Allgemein kann man sagen, dass man mit ca. 3 Kites und einem Board die meisten Bedingungen abdecken kann. Wichtig bei der Wahl der Kitegrößen ist, dass man weiß wo man kiten will. Es gibt Spots, wo man meistens sehr starken Wind hat. Hier benötigt man natürlich eher kleinere Kites. Kitet man jedoch an einem Spot, wo es eher weniger Wind hat, benötigt man wiederum eher größere Kites.

Zudem sollte man wissen, dass jeder Kite eine andere Windrange hat. Zudem haben manche Kites einen höheren Grundzug als andere. Wir stellen zu jedem Kite eine Windrange-Tabelle und einen Kite-Size-Finder zu Verfügung, damit man sich ein ungefähres Bild von den Eigenschaften des Kites machen kann.

Wie ist ein Kite aufgebaut?

Shape

Der Shape eines Kites hat einen immensen Einfluss auf seine Flugeigenschaften. Nachfolgend werden die gängigsten Kite-Shapes erklärt. Allerdings kommt es in der Realität häufig vor, dass das die Shapes abgewandelt oder miteinander kombiniert werden.

C-Shape

Diese Kites sehen von vorne betrachtet ähnlich wie ein „C“ aus und die Wingtips sind komplett gerade. C-Shape Kites haben meist fünf Struts und eine loaded 5. Leine. So zum Beispiel geht der Duotone Dice in Richtung einer C-Shape.

C-Shape Kites sind gut für aggressive, schnelle Sprünge und unhooked-Tricks. Sie drehen sehr schnell, haben aber eine kleinere Windrange und geringere Depower.

Delta Shape

Delta Shape Kites sehen von vorne ähnlich wie ein „D“ aus, sie sind ein wenig flacher geformt als C-Shape Kites. Sie haben eine geringe „Aspect Ratio“ und die Wingtips sind stark nach hinten gebogen.

Delta Shape Kites haben eine unvergleichliche Upwind-Performace und sehr benutzerfreundlich. Sie haben eine große Windrange und durch die gebogenen Wingtips sind sie sehr gut zu relaunchen. Delta Shape Kites eignen sich sehr gut zum Freeriden, für wenig Wind oder für Wellen, da sie dem Fahrer erlauben, den Kite durch wegschieben der Bar komplett zu depowern.

Flat Shape

Der Duotone Rebel ist DAS Beispiel für einen Flat Shape Kite. Wie der Name schon sagt ist der Kite nicht so stark gekrümmt wie bei anderen Shapes.

Dies sorgt für eine lange Hangtime und hohe Sprünge, eine hervorragende Upwind-Performance und eine sehr zugängliche Sheet-and-go Power-Entwicklung. 

Leading Edge

Die Leading Edge ist die Vorderseite des Kites sowie die Anströmkante und beschreibt meist die größte aufblasbare Tube des Kites. Die Leading Edge ist hauptverantwortlich für die Form des Kites.

Struts

Kites können unterschiedlich viele Struts haben. Je weniger Struts ein Kite hat, desto drehfreudiger ist er. Ein Kite mit mehr Struts ist stabilerer in der Luft, wodurch er eine größere Windrange hat. Allerdings ist der Kite dadurch auch schwerer.

Eine Strut

Kites mit nur einer Strut wie der Duotone Mono bieten eine hervorragende Leichtwindperformance und sind auch gut zum cruisen geeignet. Durch das leichte Gewicht des Kites bist du bei wenig Wind der Erste, der am fahren ist. 

Drei Struts

Seit Jahren werden Kites mit drei Struts immer beliebter, sei es nun für Freestyle- oder Wave-Kites. Durch das reduzierte Gewicht bieten auch diese Kites eine gute Leichtwindperformance, bieten aber noch ein direktes und klares Gefühl für den Kite, was an dem soliden Kiteprofil liegt. Sie drehen sehr schnell und das Gefühl in der Bar ist vorhersehbar und direkt.

Fünf Struts

Fünf Struts ist die klassische Kite-Konstruktion seit dem Beginn des Sports. Sie ist der Schlüssel für massive Depower, Hangtime und Smoothness, selbst bei extrem böigen Bedingungen. Der Kite reagiert trotzdem schnell auf Steuerimpulse, selbst wenn er komplett gedepowert ist.

5. Leine

Die 5. Leine verlauft in der Mitte der beiden Power Leinen und ist in der Mitte der Leading Edge am Kite verbunden. Bis auf den Duotone Vegas ist die 5. Leine bei allen unseren Kites optional verfügbar. Es wird zwischen „unloaded“ und „loaded“ 5. Leinen unterschieden.

Die zusätzliche 5. Leine bietet ein zusätzliches Maß an Sicherheit, da der Kite beim auflösen des Quick-Releases komplett aufhört den Fahrer zu ziehen. Zudem ist es mit der 5. Leine bei wenig Wind viel einfacherer, große Kites zu relaunchen. Allerdings kann es passieren, dass unerfahrene Fahrer beim relaunchen des Kites zu stark an der 5. Leine ziehen, wodurch der Kite invertiert.

Bridles

Bridles sind die Leinen, mit denen man die Powerleinen der Bar mit dem Kite verbindet. Sie teilen sich meist in mehrere Leinen auf, um für eine gleichmäßige Kräfteverteilung am Kite zu sorgen. Manchmal haben Bridles auch Pulley. Dies sind bewegliche Rollen an den Bridles, die das Lenkverhalten des Kites beeinflussen.

Kann ich jede Bar mit jedem Kite fliegen?

Man kann viele Kites mit vielen Bars fliegen. Allerdings ist es schwierig, genaue Listen dafür zu erstellen, da jeder Hersteller jedes Jahr etwas an seiner Leinen-Abstimmung ändern kann. Um den besten Fahrkomfort und ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten, wird empfohlen den Kite immer mit der Bar des Herstellers zu fliegen.

Wie fliegt ein Kite?

Ein Kite fliegt, genau wie ein Flugzeug, aufgrund seines Strömungsprofils (Airfoil).

Ein Kite fliegt, wenn sein Auftrieb (Lift) identisch zu seinem Gewicht ist und fängt an zu ziehen, sobald der Auftrieb höher ist.

Wenn die Luft über ein Strömungsprofil strömt, verändert sie ihre Geschwindigkeit. Sie ist langsamer an der Vorderkante und am schnellsten am breitesten Teil des Strömungsprofils. Der Luftzug verlangsamt sich dann, bis er eine Geschwindigkeit von 0 an der Hinterkante erreicht hat.

Bei einem symmetrischen Strömungsprofil, ohne Anstellwinkel, fließt die Luft an der Ober- und Unterseite gleich schnell, da es keinen Druckunterschied gibt. Dadurch erzeugt das Strömungsprofil keinen Auftrieb.

Wenn man nun den Winkel zwischen dem Luftzug und dem Strömungsprofil erhöht (Angle of Attack), ist der Luftdruck auf beiden Seiten unterschiedlich. Der Gesamtauftrieb ist nun der Auftrieb der Oberseite, minus dem Auftrieb der Unterseite.

Faktoren, die den Auftrieb beeinflussen

Luftdichte

Ein Kite, der bei der gleichen Windgeschwindigkeit, aber bei einem anderen Luftdruck fliegt, wird anders ziehen. Wenn Luft mit mehr Partikeln (kalte Luft) den Kite trifft, wird er mehr Auftrieb produzieren.

Oberfläche

Je größer die Oberfläche, desto mehr Auftrieb und Zug.

Geschwindigkeit

Höhere Windgeschwindigkeiten oder Fluggeschwindigkeiten führen zu einem größeren Auftrieb.

Seitenverhältnis (Aspect Ratio)

Je größer das Verhältnis, desto größer ist der Auftrieb.

Anstellwinkel (Angle of Attack)

Hängt vom jeweiligen Strömungsprofil ab.

Seitenverhältnis (Aspect Ratio)

Das Verhältnis zwischen der Oberfläche und der Länge eines Kites nennt man Aspect Ratio. Kites mit einer hohen Aspect Ratio können schneller fliegen, stehen näher am Windfensterrand und bieten eine bessere Hangtime. Kites mit einer geringen Aspect Ratio sind einfacher zu fliegen, schneller zu relaunchen und sind bei böigem Wind stabiler in der Luft.

Man kann die Aspect Ratio eines Kites berechnen, indem man die Spannweite des Kites im Quadrat nimmt und durch die Oberfläche des Kites teil.

Duotone Kiteboarding Seitenverhältnis (Aspect Ratio)

Anstellwinkel (Angle of Attack)

Duotone Kiteboarding Anstellwinkel (Angle of attack)

Mit dem Anstellwinkel (Angle of Attack) kann man die Power des Kites beeinflussen. Wenn man den Anstellwinkel allerdings zu groß wählt, kann der Luftzug zwischen Ober- und Unterseite unterbrochen werden oder der Kite verursacht Turbulenzen hinter sich. Dies führt zu einem so genannten Backstall. Deshalb sollte man die Bar meistens nicht komplett zu sich ziehen, sondern am Druckpunkt, meist in der Mitte der Depower Range, halten.

Wo bekomme ich Ersatzteile für meinen Kite?

Ab und an kann passieren, dass der Bladder einer Tube reißt oder, dass das Tuch des Kites ein Loch bekommt. Ersatzteile findet man in vielen Kiteshops oder in unserem Duotone Onlineshop.