Duotone_Kiteboarding_Twintips_2019

TWINTIPS

NOW BY DUOTONE

OB WAKESTYLE, FREERIDE ODER EINSTEIGER, WIR HABEN FÜR JEDEN ETWAS PASSENDES.

DUOTONE TWINTIPS: OB FREESTYLE, FREERIDE ODER EINSTEIGER - WIR HABEN DAS RICHTIGE KITEBOARD FÜR DICH!

Unser Twintip Ratgeber hilft dir das richtige Board für dich zu finden!

Vorab zur Unterscheidung: Ein Twintip ist ein Kiteboard, mit dem in beide Richtungen ohne Fußwechsel gefahren werden kann – im Gegensatz zu Surfboards oder Directional Boards. Sie sind symmetrisch aufgebaut, besitzen meistens sogenannte „Straps“ (das sind ergonomisch geformte Bindung bzw. Fußschlaufen, die Halt auf dem Board bieten) und Finnen auf der Unterseite. Bei der Wahl des richtigen Twintips sind mehrere Punkte zu beachten:

 

Was ist dein Einsatzbereich?

Freeride

Freeride Boards sind die Allrounder unter den Twintips. Sie haben meist einen weichen Flex und einen geringen Rocker. Diese Boards eignen sich, wie der Name schon sagt, besonders gut zum Freeriden. Dies bedeutet, wenn du gerne cruist und hin und wieder ein paar Manöver fährst oder springst sind diese Boards perfekt für dich.

Freeride Boards:
Select Textreme, Select, Soleil Textreme, Soleil, Gonzales

 

Freestyle

Freestyle Boards haben die besten Sprungeigenschaften und sind optimal für fortgeschrittene Fahrer. Sie liefern bestmöglichen Pop beim Absprung. Zudem sind sie so konstruiert, dass du selbst harte und schnelle Landungen sicher landen kannst.

Freestyle Boards:
TS Hadlow, Team Series, Jaime Textreme, Jaime

 

Wakestyle

Wakestyle Boards sind eigens dafür entwickelt, über Hindernisse wie Slider und Kicker zu fahren. Um diese zusätzliche Belastung auszuhalten, sind sie ein wenig dicker und robuster konstruiert als normale Freestyle Boards. Zudem haben sie eine eigens für Obstacles entwickelte Base.

Wakestyle Boards:
Gambler, TS Hadlow

 

Light Wind

Leichtwindboards wurden extra für wenig Wind entwickelt und sind größer als normale Twintips. Leichtwindboards werden häufig auch als Door bezeichnet. Damit Leichtwindboards so früh wie möglich angleiten, haben sie einen flachen Rocker. Zudem haben sie aufgrund ihrer Größe einen etwas härteren Flex als normale Freeride Boards.

Light Wind Boards:
Spike Textreme, Spike

 

Was muss ich bei der Größe eines Twintips beachten?

Größere Boards bieten mehr Auftrieb und sind fehlerverzeihender als kleinere Boards, weshalb sich große Boards besonders für wenig Wind und Anfänger eignen.

Je länger ein Board ist, desto stabiler liegt es im Wasser. Kürzere Boards sind dafür drehfreudiger.

 

Wichtiger ist jedoch die Breite des Boards, da hier bereits kleine Änderungen einen großen Einfluss auf die Gesamtfläche haben. Breite Bretter fangen früher an zu gleiten, haben bessere Höhelaufeigenschaften und bieten einen besseren Pop. Allerdings sind sie schwerer zu kontrollieren als schmale Bretter wenn man überpowert ist. Zudem sind schmale Bretter schneller und leichter.

 

Was bedeutet Flex und Rocker?

Wenn man über unterschiedliche Twintips redet, fallen oft die gleichen Fachbegriffe. Hier ihre Bedeutung:

Flex

Alle Boards lassen sich unter Belastung verbiegen. Der Flex gibt an, wie leicht sich das jeweilige Board verbiegen lässt. Hierbei wird meist zwischen Soft, Medium und Hard Flex unterschieden.

 

Soft Flex:

Diese Boards lassen sich relativ leicht biegen, wodurch sie sehr angenehm zu fahren sind, da sie z.B. Kabbelwasser abdämpfen.

Folgende Boards haben einen Soft Flex:

Select Textreme, Select,
Soleil Textreme, Soleil,
Gonzales

 

Medium Flex

Boards mit Medium Flex sind gute Allrounder. Sie liefern einen guten Pop für Sprünge, sind aber trotzdem angenehm zu fahren.

Folgende Boards haben einen Medium Flex:

Jaime Textreme, Jaime,
Spike Textreme, Spike

 

Hard Flex

Boards mit einem harten Flex bieten den maximal möglichen Pop und werden deswegen hauptsächlich von Profis und fortgeschrittenen Fahren benutzt. Sie haben einen geringeren Fahrkomfort als Boards mit Soft oder Medium Flex.

Folgende Boards haben einen Hard Flex:

Gambler,
TS Hadlow,
Team Series

 

Rocker

Der Rocker gibt an, wie sehr das Board von Tip zu Tip gebogen ist. Boards mit einem großen Rocker (stark gebogen) sind sehr drehfreudig, während Boards mit geringem Rocker (flach) schneller sind und besser Höhe laufen.

 

Wie beeinflusst die Form der Boardunterseite die Fahreigenschaften?

Base und Channels

Die Unterseite des Boards beeinflusst seine Fahreigenschaften massiv. Hauptsächlich unterscheiden sich die einzelnen Boardunterseiten durch die unterschiedlichen Anordnungen von so genannten „Channels“. Wir haben fünf verschiedene Unterbodenkonzepte:

 

1. MONO CONCAVE BOTTOM

Eine runde Outline die selbst im Kabbelwasser Freude bereitet. Die breiten Tips lassen diese Boards früh angleiten. Der verhältnismäßig schmale Shape garantiert eine hohe Fahrgeschwindigkeit und garantiert gute Höhelaufeigenschaften.

Vorteile:
Schnellstes Konzept
Gleitet sehr früh an
Angenehmer Flex
Gute Carving-Eigenschaften

Boards:
Gonzales
Spike, Spike Textreme

 

2. STEP MONO CONCAVE

Die Step Mono Konkave ist eine Unterbodenstruktur, durch die das Board schnell wird und einfach zu fahren ist. Es lässt sich damit leicht durch Turns carven und liefert immer das richtige Maß an Grip. Unsere Boards mit einfacher Konkave gleiten früh an, funktionieren mit kleinen Finnen und unterstützen einfaches Höhelaufen.

Vorteile:
Perfekte Kontrolle
Ausgezeichnete Höhelaufleistung
Geschmeidige Rückmeldung
Komfortabelstes Fahrgefühl

Boards:
Soleil Textreme, Soleil
Select Textreme, Select

 

3. Double Diffusor

Der Double-Diffusor bricht die Wasseroberfläche und erzielt ein präzises, unmittelbares Feedback. Außerdem bietet er gute Kontrolle unter allen Bedingungen mit einem sportlichen Charakter für den alltäglichen Einsatz. Der Double Diffusor ermöglicht die Verwendung härterer Flex-Muster im Board ohne Abstriche beim Komfort. Der härtere Flex sorgt für besseren Pop und macht ihn zu einer perfekten Kombination. Durch das Aufbrechen der Wasseroberfläche beim Landen sorgt der Double-Diffusor für Flüssigkeit und sofortiges Angleiten des Boards. Dies garantiert Kontrolle und Komfort beim Landen, ganz gleich, wie schnell du bist.

Vorteile:
Kontrollierte Landungen
Schnelles Angleiten
Guter Grip
Hoher Komfort

Boards:
Jaime Textreme, Jaime

 

4. STEP DOUBLE CONCAVE WIDE CHANNEL

Die Step Double Konkave ist der Grund für den massiven Grip des Team Series – ob mit oder ohne Finnen sowohl für Rider, die an der Freestyle World Tour teilnehmen oder ambitionierte Freestyler geeignet. Die tiefen Konkaven liefern massiven Grip und Pop, die breiten Channels brechen für weichere Landungen die Oberflächenspannung.

Vorteile:
Massiver Pop
Massiver Kantengriff
Kontrollierte Landungen

Boards:
Team Series
TS Hadlow

 

5. STEP DOUBLE CONCAVE SLICKBASE

Die neueste Weiterentwicklung in Sachen Unterboden ist die Kombination aus Doppelkonkave und Slick Base. Das bringt alle Vorteile von Grip und Pop mit sich, jedoch ergänzt um eine äußerst robuste und leicht rutschende Slick Base, mit der es spielend leicht über jede Art von Obstacle geht. Plane Bereiche im Unterboden garantieren besten Kontakt zum Slider, was die Kontrolle auf Slidern maßgeblich erhöht.

Vorteile:
Robustester Unterboden mit Slick Base
Massiver Grip
Sehr gut für den Einsatz ohne Finnen
Bester Kontakt zum Obstacle durch schmalen Channel

Boards:
Gambler

 

Wie ist ein Twintip aufgebaut?

Twintips sind aus mehreren Schichten aufgebaut. Dabei werden je nach Board unterschiedliche Materialien verwendet.

PREMIUM PERFORMANCE KONSTRUKTION

Die leistungsstärkste Konstruktion der Range wurde speziell für das TS Hadlow und die Team Series Boards entwickelt. Es handelt sich dabei um die widerstandsfähigste Bauweise, die das High End der Boardentwicklung darstellt. Eine Bi-Karbon Lage im 45-Grad-Winkel unter den Fußpads sorgt für einen radikalen Flex, extreme Haltbarkeit und erlaubt dem Board zugleich torsionale Verwindungen. Diese Konstruktion wurde mit Fokus auf massiven Grip sowie Pop für Kiter mit Wettkampf-Ambitionen entworfen.

 

TEXTREME KARBON KONSTRUKTION

Das Select Textreme, Jaime Textreme, Soleil Textreme und Spike Textreme sind Karbon Konstruktionen die die innovative Expertise im Twintip Design zeigen. Jedes Board hat ein individuelles Karbon Layup, mit besonderem Fokus auf wenig Gewicht und ein lebendiges Fahrgefühl. Um die bestmögliche Gewichtsreduzierung zu erreichen, wird im Deck das patentierte Spread Tow Fabric verwendet. Im Bottom wird ein um 45 Grad diagonales Biax Karbon verbaut, um maximalen Pop und Grip zu erreichen.

 

PREMIUM KONSTRUKTION

Die Boards in Premium Construction, Jaime, Select und Soleil sind mit Carbon Beams ausgestattet, Teile der Glasfasern sind durch Karbon ersetzt. Dies sorgt für einen schnelleren und progressiveren Flex für besseren Pop und reduziertes Gewicht.

 

BIAX FIBRE KONSTRUKTION

Diese Gruppe umfasst die Duotone Boards Gambler, Spike und Gonzales. Sie werden für eine maximale Dämpfung und hohen Komfort mit biaxialen Fasern ausgestattet.

 

Warum benötige ich Finnen für mein Twintip?

Finnen unterstützen den Grip des Boards im Wasser und sorgen dafür, dass das Board während der Fahrt nicht Downwind driftet. Da bei Twintips allerdings hauptsächlich die Kante des Boards zum Steuern und Richtungsändern benutzt wird, sind die Finnen im Vergleich zu andern Boardtypen sehr klein und auch nicht zwingend bei allen Boards notwendig.

Große Finnen bieten mehr Grip im Wasser und liefern bessere Höhelaufeigenschaften. Kleinere Finnen erlauben es, das Board leichter zu drehen und zu manövrieren.

 

Soll ich Boots oder Schlaufen (Straps) verwenden?

Bei Twintips stellt sich die Frage, ob man Schlaufen (auch Straps genannt) oder Boots als Bindung verwenden möchte. Meistens empfiehlt es sich, Schlaufen zu benutzen, da hier das Verletzungsrisiko geringer ist. Mit Boots kann man mehr Kraft auf das Board übertragen und dadurch Tricks besser aufladen. Allerdings sind Landungen und Stürze härter, da die Kraft auf die Knie übertragen wird und man nicht aus dem Board herauskommt.

Allgemein gilt:

  • Wer hauptsächlich hooked Tricks ausführt, sollte Straps benutzen.
  • Wer hauptsächlich unhooked Tricks ausübt, sollte Boots benutzen.

Der Stance – in welcher Position soll ich meine Boots bzw. Straps montieren?

STANCE-BREITE

stance left right

Breiter Stance
+ mehr Stabilität bei Landungen
+ kann mehr Power aushalten
- höheres Verletzungsrisiko für Knieinnenseiten bei überbreitem Stance

Enger Stance
+ höhere Wendigkeit
+ weniger Widerstand bei Drehungen

Große Menschen brauchen einen breiteren Stance als kleine Menschen. Ermittle deine Stance-Breite, indem du nach vorne springst und in einer bequemen Hocke landest. Diese Stellung ist Dein natürlicher Stance.

Pad-Position

stance up down

mittige Pads
+ mehr Stabilität bei Landungen (Gewicht landet in Boardmitte)
- mit kleinen Füßen ist es schwerer, auf der Fersenkante anzukanten

näher an der Heelside
+ Ankanten auf der Fersenkante zum Upwind-fahren und Springen ist einfacher
- weniger Stabilität bei Landungen (Gewicht landet nicht in Boardmitte)
- schwieriger Toeside zu fahren

Bei Schmerzen in den Schienbeinen die Position in Richtung Heelside verschieben, um das Ankanten zu erleichtern.

Fußwinkel

Stance_rotation

"Duck Stance" - Zehen zeigen stark nach Außen (breiter Winkel)
+ höhere Wendigkeit für diverse Fahrstile (z. B. Carving und Toeside)
- höheres Verletzungsrisiko für Knieinnenseiten bei Stance mit extremem Duck Stance

Parallell-Stance
+ höhere Stabilität bei Landungen
+ weniger Widerstand bei Drehungen

Bei Schmerzen an der Knieinnenseite die Füße etwas paralleler stellen. Achte auf deinen natürlichen Fußwinkel, wenn du in die Hocke gehst.